Rezept Yellow Sub Pale Ale

Da wir noch etwas Yellow Sub Hopfen übrig hatten, wurde neben dem Yello Pub noch ein simples Single Hop Pale Ale mit Yellow Sub gebraut. Schüttung und Rezept sind relativ selbsterklärend. Gemaischt wurde im 70 Liter Thermoport und nach der Kombirast ging es direkt ans Abläutern. Da das Rezept wirklich einfach war, viel uns für dieses Bier auch kein besserer Name ein, als es einfach zu nummerieren. Vergoren wurde das Ganze mit der S33. Das Rezept ergibt 70 Liter.

Sud 48

Rezept für unser Pub Wheat mit Yellow Sub

Mit diesem Sud haben wir uns an einem „Pub Wheat“ versucht. Pub Wheat umschreibt ein Art Weizen Ale. Der hierzulande eher seltene Stil hat seine Wurzeln in USA. Von Barth-Haas hatten wir vor einiger Zeit eine Probe der Hopfensorte Yellow Sub erhalten (Vielen Dank!). So wurde unser Pub Wheat schnell zum Yello Pub. Hefe war die Wyeast #1010 American-Wheat. Der Yellow Sub hatte 6,4% und die Perle 4,5% Alpha. Das Rezept ergibt 70 Liter.

Yellow Pub

 

Rezept Equinox Single Hop IPA

Das Rezept ergibt ein Black IPA oder „Cascadian Dark Ale“. Gehopft haben wir das Bier mit US Equinox, um diese Sorte mal im Detail zu testen. Gemaischt wurde mit einer Kombirast im Thermoport und nach der Rast wurde direkt abgemaischt. Das Rezept ergibt 60 Liter. Als Hefe haben wir die US05 eingesetzt. Für das Dryhopping wurden ca. 400g Equinox für 7 Tage im Gärfass versenkt.

Black Equinox

Beim Zeus!

Statt „Des Zeus IPA“ hätten wir dieses Bier auch gut „Chaos IPA“ nennen können. Der Brautag an sich war zwar ein Fest, aber es lief nicht alles rund. Direkt am Anfang viel uns auf, dass uns ein Hopfen fehlte, nämlich der Simcoe. Der sollte ursprünglich nicht nur zum Stopfen verwendet werden, sondern als dritter Hopfen neben Zeus und Athanum. Gut, aber improvisieren gehört ja zum Handwerk. Beim Blick in unseren Tiefkühler in der BK1 entdeckten wir dann noch etwas Columbus, Cascade und Centennial. Diese drei Sorten wurden eingesetzt, anstelle des Simcoe. Der fehlende Simcoe wurde nachträglich bestellt und nur fürs Dry Hopping eingesetzt. Die 60 Liter, die wir am Ende leider „nur“ raus hatten, werden mit der Mangrove Jack’s M44 US West-Coast vergoren. Der Stopfhopfen bleibt für 7 Tage im Fass.

Update 06.09.16: Leider ist dieser Sud in die Hose gegangen. Unser Endergebnis war schal und nicht wirklich zum Verzehr geeignet. Grund dafür war aber wohl eher eine Infektion oder die äusseren Bedingungen anstatt das Rezept an sich.

bk_zeus_ipa

Rezept White House Honey Ale

Mittlerweile dürften alle mitbekommen haben, dass der scheidende Präsident der USA Barack Obama „Homebrewer“ ist. Jedenfalls machte vor einiger Zeit sein Rezept für eine Honey Ale mit dem Honig aus dem Garten des Weissen Hauses die Runde. Grund genug kurz vor dem Ende seiner zweiten Amtszeit dieses Rezept noch zu testen. Orientiert haben wir uns an diesem All-Grain Rezept. Eingemaischt wurde nur mit dem Pilsner Malz. Die Spezialmalze wurden nach der Hälfte der Kombirast hinzu gegeben. Da wir nicht auf den Honig aus dem Garten des Weissen Hauses zurück greifen konnten, haben wir einfachen Blütenhonig aus dem Reformhaus verwendet.

Fun Fact am Rande: Barack Obama ist der 44 Präsident der USA. Dieses Bier war unser 44 Sud. Yes, we can!

Das Rezept ergibt 70 Liter. Vergoren wurde mit der Windsor Ale wie angegeben.

White House Honey Ale

Rezept Kennedy Saison

Für unseren Brautag im Mai stand ein Saison auf dem Plan. Im Gegensatz zu unserem ersten Saison wurde diesmal ohne Caramalz gebraut, was einem Saison insgesamt auch eher entspricht. Vergoren wurde wieder mit der Belle Saison. Der EVG lag bei 95%! Diese Hefe ist einfach ein Biest. So wurde das Saison aber herrlich trocken und der fruchtig frische Motueka rundet das ganze ab. Das Rezept ergibt 70 Liter.

Kennedy Saison

Rezept Kölnisches Knupp

Am diesjährigen Tag des Bieres haben wir uns an ein altes historisches rheinisches Bier getraut: Das Kölnische Knupp Bier. Gebraut wurde öffentlich bei Ostfriesen Bräu im hohen Norden in Bagband bzw. Timmel. Bezüglich des Rezepts haben wir uns an den Angaben der kölner Bierhistoriker orientiert, die zum Knupp Bier schon einige Erfahrungswerte hatten.

Auch erfährt man auf deren Seite einiges über diesen fast vergessenen Bierstil:

Knuppbier, auch Kölnisches Knupp oder wegen seiner Farbe scherzhaft Kuletschbier (Lakritzbier) genannt, war bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts ein in Köln und im Kölner Umland gebrautes untergäriges stärkeres braunes Vollbier, das besonders in den Sommermonaten ausgeschenkt wurde.*

Unser Rezept für 70 Liter sah wie folgt aus. Vergoren wurde mit der untergärigen Hefe von Ostfriesen Bräu.

Knupp

Quelle: http://koelnerbierhistoriker.org/historische-biere/koelnisches-knupp/