Beim Zeus!

Statt „Des Zeus IPA“ hätten wir dieses Bier auch gut „Chaos IPA“ nennen können. Der Brautag an sich war zwar ein Fest, aber es lief nicht alles rund. Direkt am Anfang viel uns auf, dass uns ein Hopfen fehlte, nämlich der Simcoe. Der sollte ursprünglich nicht nur zum Stopfen verwendet werden, sondern als dritter Hopfen neben Zeus und Athanum. Gut, aber improvisieren gehört ja zum Handwerk. Beim Blick in unseren Tiefkühler in der BK1 entdeckten wir dann noch etwas Columbus, Cascade und Centennial. Diese drei Sorten wurden eingesetzt, anstelle des Simcoe. Der fehlende Simcoe wurde nachträglich bestellt und nur fürs Dry Hopping eingesetzt. Die 60 Liter, die wir am Ende leider „nur“ raus hatten, werden mit der Mangrove Jack’s M44 US West-Coast vergoren. Der Stopfhopfen bleibt für 7 Tage im Fass.

Update 06.09.16: Leider ist dieser Sud in die Hose gegangen. Unser Endergebnis war schal und nicht wirklich zum Verzehr geeignet. Grund dafür war aber wohl eher eine Infektion oder die äusseren Bedingungen anstatt das Rezept an sich.

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